Aus der Wahlkabine

Die Wahl rückt näher und es gibt sicherlich noch einige Unentschlossene. Der moderne Bürger verwendet zur Entscheidungsfindung den wahl-o-mat der Bundeszentrale der politischen Bildung. Sicherlich keine schlecht Variante um einen ersten Überblick zu bekommen. Und für die politische Früherziehung gibt es den wahl-o-maten auch als multiplayer online game bei dem man die Spitzenkandidaten gegeneinander antreten lassen kann.

Es gibt aber noch den klassischen Wahlkampf bei dem die direkte Kontaktaufnahme mit Wahlplakaten ein fester Bestandteil ist. Ob Hitlerbärtchen, Riesenohren oder die sexuelle Einordnung der Kandidaten, hier sind keine kreativen Grenzen gesetzt. Für 2013 hat ein pfiffiger schwäbischer Erfinder eine Spraydose mit Rechtschreibüberprüfung angekündigt. Ein weiterer Schritt um die Schieflage der deutschen Bildungsflotte in europäischen Studien zu begradigen.

Wählen kann man übrigens schon jetzt. Direkt im Bezirkswahlamt oder per Briefwahl. Terminlich begründete Ausreden sind daher nicht entgegen zunehmen. Erststimme, Zweitstimme, das ist dann ja alles recht übersichtlich. Beim Zukleben des blauen Umschlages machte mich dann aber die Wahlwerbung der Linken für ihren Peter ‘Sodann’ stutzig. Die Wahlfrau sagte zwar, dies sei nur etwas unglücklich platziert und man müsse den Satz zu Ende lesen, ich habe das ‘Sodann’ dennoch vorsichtshalber durchgestrichen.

4 Responses to “Aus der Wahlkabine”

  1. voli says:

    hä?
    ich versteh die Passage mit dem Peter nicht. Könntest du den Sachverhalt mal etwas genauer erläutern?

    Grüsse

  2. erikos says:

    Da muss man auf die Rückseite des blauen Umschlages beim Wählen schauen :D

  3. voli says:

    am 1. oct hatte ich den doch schon lange wieder weggeschickt …

  4. voli says:

    bonjour,

    mir ist gerade aufgefallen, das der verheiratete Herr Dr. Schampijer noch nie in seinem Leben gebloggt hat. …

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