Posts Tagged ‘Berlin’

Neues Museum

Monday, December 14th, 2009

Das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel hat wieder geöffnet!

Das im Krieg zerstörte Museum wurde von David Chipperfield voll restauriert. Hierbei ist das Museum ein Ausstellungsstück selbst, da alte Teile liebevoll erhalten und integriert wurden. Sehen und Staunen Sie selbst, ein Besuch lohnt sich.

Tipp: Donnerstags ist der Eintritt ab 16:00 frei.

Manti

Saturday, May 9th, 2009

Habe gerade einen Kassenbon in den Fingern von einem Restaurantbesuch vor ein paar Wochen. Da gab es Manti, kleine mit Hackfleisch oder Linsen gefüllte Teigtaschen. Verdammt lecker.

Gibt es zum Beispiel im La Femme - Kottbusser Damm 77. Haben auch eine Filiale in der Bad - und der Müllerstrasse im Wedding.

Alte Nationalgalerie

Friday, May 8th, 2009

Donnerstag ist hier im Hause Tag der Museen. Die letzten vier Stunden der Öffnungszeiten sind in den meisten Berliner Museen kostenlos.

Auf dem gestrigen Programm war die Alte Nationalgalerie, welche Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts beherbergt. Zum Beispiel Gemälde von Caspar David Friedrich,
(* 5. September 1774 in Greifswald; † 7. Mai 1840 in Dresden) einer der bedeutendsten Maler und Zeichner der deutschen Früh-Romantik, der sich durch seine Sehnsuchtsmotive auszeichnet. In der Nationalgalerie hängen unter anderem: “Der Mönch am Meer” - “Mann und Frau den Mond betrachtend” - “Frau am Fenster” - “Mondaufgang am Meer”.

Ein anderes Highlight waren die Bilder von Arnold Böcklin (* 16. Oktober 1827 in Basel; † 16. Januar 1901 in San Domenico bei Fiesole, Provinz Florenz), ein Schweizer Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer. “Selbstportrait mit fiedelndem Tod“ oder auch die durch eine enorme Leuchtkraft auffallende “Die Toteninsel” kann man in der Nationalgalerie bestaunen.

Die Alte Nationalgalerie ist auf jedenfall ein Museum das sich lohnt zu besichtigen.

Einsatz

Tuesday, April 28th, 2009

kurious

Bei diesem Graffiti bewundere ich immer wieder den Einsatz dieses Künstlers. Das bearbeiten des Schildes war wohl nur mit einem Boot möglich. Auf jeden Fall eines meiner liebsten Graffiti. Ist von der Oberbaumbrücke aus zu bewundern.

oberbaum

Eckbert

Tuesday, April 28th, 2009

Dies könnte der Anfang zu einer neuen Rubrik werden - kuriose Namen von Eckkneipen. Berlin hat hier einiges zu bieten.

eckbert

Der Kirchenaustritt

Friday, April 24th, 2009

Einen Kirchenaustritt muss man sich natürlich reiflich überlegen - dies ist eine höchst persönliche Entscheidung. Ist man zu dem Schluss gekommen aus zutreten so stellt sich die Frage nach dem wie.

Dies ist Vom Bundesland abhängig. In Berlin kann man das innerhalb weniger Minuten im Amtsgericht erledigen. Ausweis mitbringen und eine Erklärung unterschreiben. Keine Angst - hier müssen keine Gründe zum Austritt angegeben werden. Auch eine letzte Beichte wird nicht abgenommen. Ob das Fegefeuer nun auf einen wartet - wird einem aber wohl keiner 100% beantworten können. Den Wisch sollte man übrigens gut aufheben. Man ist nachweispflichtig. Kann man dies nicht, muss man erneut aus der Kirche austreten. Und kann bis zu 10 Jahren Kirchensteuer nachzahlen. Oder man hat Glück und das Amtsgericht hat die Erklärung noch - Amtsgerichte wahren in der Regel bis zu 10 Jahren ihre Dokumente auf.

Hat man nun noch die Absicht sich von der Kirchensteuer zu befreien muss man die Erklärung im Finanzamt vorlegen. Ab dem nächsten Quartal ist man dann von der Kirchensteuer befreit. Es werden auch keine anderen Steuern oder ähnliches dadurch fällig.

Türkenmarkt

Friday, April 24th, 2009

Längst ist der Türkenmarkt in Berlin Neukölln kein Geheimtipp mehr. Dennoch hat sich das wenig in den Preisen niedergeschlagen - hier kann man noch echte Schnäppchen machen.

tuerkenmarkt1

Gemüse, türkische Spezialitäten, Bio-Produkte und jede Menge Stoffe werden am Maybachufer jeden Dienstag und Freitag zwischen 11.00 und 18.30 Uhr angeboten.

Und so geht man dann nach einem erfolgreichen Einkauf zufrieden nach Hause.

tuerkenmarkt2

Die Gute Schule

Friday, April 24th, 2009

Gestern wurde im Maschinenhaus in der Kulturbrauerei Berlin das Buch “Die Gute Schule” von Taz Autor Christian Füller vorgestellt. Füller porträtiert in seinem Buch fünf der für ihn “besten” deutschen Schulen. Darunter ist zum Beispiel die Grundschule Kleine Kielstrasse in Dortmund, die 2006 den Deutschen Schulpreis erhielt.

Nach einer kurzen Einführung in das Buch gab es eine Podiumsdiskussion mit dem Bildungssenator Jürgen Zöllner, Berlins oberstem Elternsprecher André Schindler und Christian Füller. Hauptthema war die Strukturdebatte. Wie wird die flexible Schuleingangsphase an den Schulen umgesetzt, bräuchte es mehr Druck auf den Schulleitern und Lehrern von Seiten des Senats und wie muss man Lehrer fortbilden um den Ansprüchen gerecht zu werden. Auch auf die Rolle der Eltern in der Eltern in der Verbesserung der Schule (dessen Füller einen Essay in seinem Buch widmet) wurde eingegangen.

Eines schien allen Beteiligten klar zu sein: Reformen sind notwendig - und zwar besser Gestern als Heute. Letztendlich wird man nur Erfolg haben wenn sich alle Parteien einbringen: Lehrer, Schulleiter, Senat, Eltern und natürlich auch Schüler, die meistens in der Diskussion völlig vernachlässigt werden.

Mehr zum Thema:

Tu was! Freiheit - Utopie

Monday, April 20th, 2009

30 Jahre nach dem “Aufruf zur Reise nach Tunix” lud die Taz zum Feiern ihres 30 jährigen Bestehens ein

tu_was

Das Haus der Kulturen der Welt in Berlin war für 3 Tage Treffpunkt der Taz-Gratulanten. Die aus dem “Tu-nix”-Kongress von 1978 entstandene Zeitung wurde 30 Jahre alt und wollte dies mit einem “Tu-was”-Kongress zelebrieren. Die Diskussionen reichten von “Wie lege ich mein Geld fair an” bis hin zu ‘Was ist heute noch kritische Demokratie”. Das Rahmenprogramm hatte auch einige Schmankerl parat - vor allem Ralf Sotscheck und Harry Rowohlt glänzten hier.

Der Kongress war ausverkauft und so mussten einige Spätentschlossene sich auf den nächsten Tag vertrösten lassen. Im Publikum fehlten ein wenig die jungen Spontis - es waren dann doch hauptsächlich die einstigen Genossen die sich zum Austausch trafen. Von Einigen wurde fehlende Radikalität bemängelt, die meisten Besucher waren aber mehr als begeistert über die gebotene Plattform. Spätestens beim Einlass zu den Veranstaltungen wurden einige Besucher dann aber doch aktiver. Auch auf dem Taz Kongress wird gedrängelt - aber nachhaltig und politisch korrekt.

Wie die Taz in 30 Jahren aussehen könnte wurde übrigens auch diskutiert. Ob als Netzzeitung, Plattform für Veränderung oder ob sie vielleicht doch ganz verschwinden wird wie so einige andere Tageszeitungen. Bleibt die Taz aber ihrem Motto treu und beweist den Mut zur Veränderung so besteht Hoffnung das die Taz in welcher Form auch immer einen Platz in der zukünftigen Gesellschaft haben wird.

Mehr zum Kongress gibt es im aktuellen Dossier.

Spontan oder: Das Losglück

Monday, March 30th, 2009

Die Taz Berlin hat ein tägliches Karten Gewinnspiel. Email senden, hoffen das diese nicht zu Werbezwecken weiterverarbeitet wird, und schon ist man in der Lostrommel. Nach dem dritten Anlauf hatte ich dann auch sofort Glück und eine Freikarte für das Improvisationstheater gewonnen. Also habe ich mich dann am Freitag Abend auf den Weg zum English Theatre in Kreuzberg gemacht.

Obwohl von der Kontaktperson bei der Taz so angekündigt, stand ich nicht auf der Gästeliste. Die nette junge Dame an der Kasse hatte sich aber gut auf das Thema des Abends eingestellt und legte sich sogleich eine Erklärung parat und meinte: “ich hätte wahrscheinlich auf der gestrigen Gästeliste gestanden” und händigte mir die Eintrittskarte aus. So viel Flexibilität wünscht man sich öfters. Noch mit dem Gedanken beschäftigt, mit dieser Dame als Zugpferd, eine Schule für flexibles Handeln in der Arbeitswelt zu eröffnen ertönte das Gebimmel das mich zum Platz einnehmen aufforderte.

Mein erster Besuch eines Improvisationstheater sollte mir positiv in Erinnerung bleiben. Die 8-10 Schauspieler nahmen Vorschläge aus dem Publikum an, die dann Auslöser und Leitfaden für die daraufhin spontan entstehenden Szenen waren. So entwickelte sich ein ständig wechselndes Schauspiel mit sehr vielen unerwarteten Szenen. Gelenkt und begleitet wurden die Schauspieler durch einen ebenfalls improvisierenden Musiker. Ziel der Combo war es ein abendfüllendes Musical zusammenzubasteln. Ein alles in allem sehr gelungenes Experiment.